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Zur biodynamischen Denkweise gehört auch das Arbeiten nach dem Mond, ab 11 August ist NEUMOND...nach innen gerichteter Rückzug, Pflanzenwachstum und Lebenskräfte konzentrieren sich nach unten zu den Wurzeln.Was bedeutet NEUMOND für die Weinherstellung: an Neumond ist die Hefe aktiver, besonders wenns in die zweite Gährung geht, wie zB beim Champagner... da benötigt es eine starke Hefe.Die sehr feine, weiche Perlage steht für eine lange Reifezeit auf der Hefe in der Flasche. Überzeugende Qualität, die man schmecken und fühlen kann im Mund.

Gerade einmal 125 Seelen zählt das Dörfchen. Courteron heißt das „Nest" im Département Aube (südliche Champagne), in dem der Pionier des biodynamischen Weinbaus in der Champagne zu Hause ist. Die Familie leury begann bereits 1970 mit einem naturnahen Anbau, 1989 stellte er 3 Hektar auf biodynamischen Anbau um, 1992 den gesamten Besitz (13 ha.).


Ein mutiges Unterfangen, bedenkt man, dass nur die wenigsten Winzer überhaupt ihre Trauben zu einem eigenen Champagner verarbeiten. Üblich ist die Anlieferung an die großen Traditionshäuser der Champagner-Herstellung, die von mehr als 15.000 kleineren Betrieben Trauben zukaufen. Ein Jammer, die biodynamischen Trauben in den großen Topf eines „Massenproduktes auf hohem Niveau" zu werfen! 


Das hat Jean-Pierre Fleury nicht mehr nötig. Seit er im Gault-Millau.1993 zum Winzer des Jahres gekürt wurde, ist der begnadete Champagner-Komponist Vermarkter in eigener Sache. Und das mit Erfolg:Von Courteron in den Wine Spectator, das schafft nicht jeder! Gönnen Sie sich einen Fleury – den Champagner mit Persönlichkeit!  mehr >>